Katholischer Musikverein Weinheim -

Geschichte 1910 – 1985

Am 24. Juli 1910 trafen sich 18 Männer im Saal von Daniel Frieß, um einen katholischen Arbeiterverein zu gründen. Die allgemeinen Ziele dieser damals in vielen Orten gegründeten Vereine lagen darin, die Mitglieder durch intensive staatsbürgerliche Schulung in religiöser und sittlicher Moral zu festigen. Die politische Landschaft in der guten alten Kaiserzeit, wo jeder zum Sonntagsgottesdienst verpflichtete Katholik wusste, wo er politisch hingehörte, begann sich zu verändern. Das Erstarken der sozialdemokratischen Bewegung in den Industriezentren wirkte sich auch auf den ländlichen Raum aus und die als Partei des politischen Katholizismus gegründete „Zentrum“ begann um ihre Vormachtstellung zu fürchten. Durch die Gründung der katholischen Arbeitervereine sollte dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Dem ersten Vorstand dieses Vereines gehörten an: Erster Vorsitzender: Karl Treiling | Kassierer: Joseph Grimm | Schriftführer: Johann Borger

In der Generalversammlung vom 21.05.1911 wurde die Anschaffung einer Vereinsfahne beschlossen. Sie wurde für 135 Mark in Mainz gekauft. Das Geld wurde durch Haussammlungen und Spenden aufgebracht. Am 15. Juni 1911 fand die feierliche Fahnenweihe statt. Eine dekorative Fahne mit gelber Schrift auf blauem Grund wurde nun zum Symbol des Arbeitervereins und zeigte nicht nur den Mitgliedern an, aus welcher Richtung der Wind bei kirchlichen und weltlichen Feiern wehte.

Bereits zwei Jahre später wurde in einer Versammlung von den mittlerweile 43 Mitgliedern der Wunsch geäußert, eine Blaskapelle zu gründen. Mit einem Darlehen von 400 Mark von Johann Marx II wurde die Anschaffung der ersten Musikinstrumente finanziert. Als Bläserausbilder und erster Dirigent wurde Karl Pfeifer aus Offenheim verpflichtet. Bereits am 29.12.1912 spielte die Musikkapelle während einer Abendunterhaltung im Gasthaus von Karl Lind einige Stücke.

Die nächsten beiden Jahre brachten dem Verein eine stetige Aufwärtsentwicklung. Ein Tanzkurs, Theateraufführungen und kleine Konzerte wurden abgehalten. Kaisers Geburtstag und Regierungsjubiläen (1913) wurden gefeiert; und man organisierte am 10.05.1914 erstmals eine Wallfahrt nach Marienthal. All diese Veranstaltungen förderten den Zusammenhalt und des Gemeinschaftsgefühl des Vereins.

Im Jahre 1914 brach der erste Weltkrieg aus und viele junge Männer aus Weinheim mussten an die Front. Die Aktivitäten des Vereines kamen zum Erliegen. Im Juli 1917 wurden in beiden Kirchen die Orgelprospektpfeifen ausgebaut, die Gallus- und Muttergottesglocke vom Turm der katholischen Kirche herab genommen und die große Glocke aus den Türmchen der evangelischen Kirche entfernt, „um dem Moloch Krieg geopfert zu werden“.

MusikerGründungMusiker der Gründungsjahre: Johann Marx, Johann Lind (Tenorhorn), Valentin Kaiser (Trompete), August Lind (Klarinette), Nikolaus Marx (Trompete), Jakob Marx (Klarinette), Fritz Eisinger (Tuba)

Nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrages marschierten am 09.12. 1918 französische Truppen in die linksrheinischen Gebiete –also auch in Weinheim- ein. Bereits am 09. Januar 1919 trafen sich die Vereinsmitglieder, um die Musikkapelle wieder zu beleben. Als Dirigent wurde Johann Wildmann aus Erbes-Büdesheim vorgeschlagen. Obwohl man für jede Veranstaltung von den Besatzungsbehörden in Alzey „Chef de Bataillon Chaumont“ eine Genehmigung brauchte, begann sich das Vereinsleben neu zu entwickeln.

Die Inflation im Jahr 1923 stellte auch den Verein vor fast unlösbare Aufgaben. So wurde in der Hauptversammlung vom 28.01.1923 beschlossen, den Monatsbeitrag auf 10 Mark und die jährliche Vergütung des Vereinsdieners auf 1000 Mark zu erhöhen. Am 16. Juni 1923 wurde der Mitgliedsbeitrag auf 1000 Mark im Vierteljahr festgesetzt. Außerdem bereiteten dem Vorstand die Forderungen des Dirigenten großes Kopfzerbrechen. Er verlangte nämlich 2000 Mark pro Musikstunde. Eine Haussammlung, bei der jedes Mitglied 1500 Mark zeichnen sollte, half dem Verein kurzzeitig über die größten finanziellen Schwierigkeiten hinweg. Doch es kam noch viel schlimmer. Für die am 6. Januar 1924 stattfindende Abendunterhaltung sollte das Mitglied „Michael Hauck den erforderlichen Wein 1923er natur zum Preis von 700 Milliarden den Liter zur Verfügung“ stellen.

An einem Ereignis von großer überregionaler Bedeutung waren die Männer des Weinheimer Arbeitervereins im Sommer 1923 beteiligt. „Trotz des passiven Widerstandes und des Versagens nahezu sämtlicher Verkehrsmittel kamen die Vereine von Alzey, Armsheim, Erbes-Büdesheim, Flonheim, Ober-Flörsheim, Sulzheim und Weinheim im katholischen Vereinshaus in Alzey zusammen und gründeten den Verband der Kirchenmusikvereine, aus dem dann 1948 der „Diözesanverband der katholischen Bläserchöre des Bistums Mainz“ hervorging. Die Männer der ersten Stunde waren äußerst rührig. Unter schwierigsten Verhältnissen ließen sie Notensätze für 80 Choräle drucken und gaben die pfiffige Monatsschrift „Der Herrgottsspielmann“ heraus.

Nachdem die Inflationsjahre überstanden waren und sich der erste wirtschaftliche Aufschwung abzeichnete, beschlossen die Vereinsmitglieder die Anschaffung einer größeren Vereinsfahne. Während des Stiftungsfestes wurde die Fahne am14. Juni 1925 geweiht und von den Festjungfrauen überreicht. Neben vielen Musikvereinen der Umgebung nahmen auch die damaligen Weinheimer Vereine der Gesangverein Sängerbund, der Gesangverein Eintracht, der Turnverein und der Fußballclub Arminia 1920 an dem Fest teil. In der Chronik wurde zu diesem Tag vermerkt „Es bleibt zu hoffen, dass durch die Fahne der Ansporn zu engerem Zusammenschluss der katholischen Männer und Arbeiter geweckt wird. Das walte Gott“. Daran kann man deutlich erkennen, wie sich die religiösen Grundhaltungen und Denkweisen gegenüber von heute verändert haben.

Manches hat sich gegenüber heute allerdings kaum verändert. So ist aus den Protokollbüchern zu entnehmen, dass die Musiker nach dem Fest nur unregelmäßig die Musikstunden besuchten. Nachdem auch noch Streit über das Vereinslokal -jeder bevorzugte eine andere Gastwirtschaft- ausgebrochen war, wurde der Musikbetrieb eingestellt. Erst im November 1927 beschloss der Vorstand, wieder Musikstunden abzuhalten. Dass sich die Situation kaum geändert hatte, belegt der Vermerk im Protokoll, dass am 19.02.1929 alle Musiker zu einer Aussprache eingeladen wurden, damit wieder Ordnung einkehrt. Die Bläserkrise konnte aber nicht beseitigt werden und das Musizieren kam wiederholt zum Erliegen. Trotzdem veranstaltete der Verein in dieser Zeit Theatervorführungen und organisierte Vereinsausflüge und Wallfahrten.

In diese Zeit fällt auch der Neubau des damaligen Vereinshauses. Unter der Regie von Pfarrer Lederer und Architekt Karl Bayer wurde ein katholisches Schul- und Gemeindehaus gebaut, das den älteren Mitbürgern als Katholisches Vereinshaus noch gut in Erinnerung sein dürfte. Das neue Haus wurde am 18.09.1932 eingeweiht und der kath. Arbeiterverein stellte die Geldmittel für die Anschaffung der Möbel zur Verfügung. Das neue Vereinshaus wurde von den Vereinsmitgliedern gut angenommen. Alle Veranstaltungen wurden hier durchgeführt. Das Haus bot aus damaliger Sicht alle Voraussetzungen für mehr

Unabhängigkeit und eigenständige Aktivitäten; und das war eine gute Basis für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Männer- und Arbeitervereins.

AltesVereinshaus

           Altes Vereinshaus in Weinheim, Götzenloch

Dann brachte der politische Umschwung den Verein erneut in Schwierigkeiten. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten war es nicht einfach, sich zu den kirchlichen Idealen zu bekennen. So vermerkt der damalige Pfarrer Müller eine Anordnung der NS-Partei, dass die gleichzeitige Mitgliedschaft in der Kirchenmusik und der Parteiformation nicht möglich ist. Am 21.02.1934 beschloss der Verein, die Musikinstrumente der katholischen Kirche zu vermachen und somit dem Zugriff der NS-Partei zu entziehen. Am 14.02.1935 fand die letzte Generalversammlung statt und im Jahr 1938 wurde der Männer- und Arbeiterverein durch Parteibeschluss aufgelöst. In den Kriegsjahren fanden kaum Aktivitäten der Kirchenmusik statt, da viele Bläser an die Front mussten. Nach Beendigung des Krieges formierte sich wieder ein kleiner Bläserkreis, der an Weihnachten 1945 zum ersten Mal in der Kirche spielte. Ein bescheidener Anfang war ja gemacht. Jetzt konnte es nur noch aufwärts gehen.

Allmählich kamen immer mehr Mitglieder aus der Gefangenschaft heim und neue Bläser wurden angeworben. Ein starkes Blasorchester konnte auf dem Katholikentag in Mainz 1948 sein Können unter Beweis stellen. Das Blasorchester hatte oft die Gelegenheit, die Veranstaltungen der Pfarrgemeinde zu beleben. Die Familienabende und kirchlichen Feste waren ohne die Kirchenmusik nicht mehr denkbar. Doch der KMV durfte in diesen Jahren als eigenständiger Verein noch nicht geführt werden. Die strengen Auflagen der französischen Besatzungsmacht ließen dies nicht zu. Jede Veranstaltung musste beim Landratsamt angemeldet werden. Anschließend war ein Protokoll in deutscher und französischer Sprache abzuliefern. Überhaupt waren die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sehr schwierig. Die alten Musikinstrumente mussten repariert und neue Instrumente angeschafft werden. Die Kosten wurden von den Musikern selbst bezahlt, da das Vereinsvermögen hierzu nicht ausreichte. Die beiden Vereinsfahnen hatten die Kriegswirren gut versteckt auf einem Dachboden überdauert und werden noch heute im Musikerraum aufbewahrt. Der Verein konnte dann einen stetigen Zuwachs an aktiven und inaktiven Mitgliedern verzeichnen und die Teilnahme an den Diözesanmusikfesten in Alzey (Pfingsten 1949), Bingen (Pfingsten 1950) und Biblis (1954) war für die jungen Bläser ein besonderes Erlebnis.

Aus mündlicher Überlieferung ist bekannt, dass sich der Musikverein an den ersten Fastnachtsveranstaltungen im Vereinshaus beteiligte, die durch den Gemeindepfarrer angeregt wurden. Am 10.und 11. Mai 1952 feierte die Bläserabteilung das 40jährige Bestehen und am 28. und 29. Mai 1960 wurde das 60jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Da das katholische Vereinshaus als Schulsaal für den Schulunterricht diente, wurden die Musikstunden in der Gastwirtschaft „Vater Jahn“ abgehalten. Im Jahr 1955 gab sich der Katholische Kirchenmusikverein Weinheim eine neue Satzung.

Nachdem im Jahr 1962 der alte Dirigent Heinrich Mauer sein Amt niedergelegt hatte, wurde nach einem neuen musikalischen Leiter gesucht, der die schwierige und halsstarrige Musikerschar wieder zusammenbrachte. In Bornheim wurde der Vorstand fündig und Ludwig Schäfer wurde als Dirigent verpflichtet. Ludwig Schäfer spielte in der Tanzband „Die Goldenen Acht“ die Trompete und war genau der richtige Mann für den Verein. Wie viele wissen, leitete er den KMV-Weinheim über einen Zeitraum von 40 Jahren als Dirigent. Mit unermüdlichem Engagement und viel Geduld leitete er die Musikstunden und bildete die Jungmusiker aus. Er kann als Urheber für das genannt werden, was bis in die heutige Zeit aus dem KMV geworden ist. Ihm zur Seite stand auch ein rühriger Vorstand. Der 1. Vorsitzende Willy Frey und der Schriftführer und spätere 1. Vorsitzende Harald Lahr sorgten durch gute und aufopferungsvolle Vereinsarbeit für einen kontinuierlichen Ausbau des Vereins und legten zusammen mit dem Dirigenten den Grundstein für seine heutige Größe. Jeder setzte auf seine Art immer wieder Impulse, die die Bläser begeisterten und die Kameradschaft förderten. Dass man mit solchen Persönlichkeiten an der KMV-Spitze in all den Jahren hin und wieder kleine, manchmal auch größere Meinungsverschiedenheiten austrug, ist verständlich. Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Doch die meisten Bläser spürten, dass letztlich um den erfolgreichen Weg des KMV gestritten wurde; und sie zogen mit. Junge engagierte Bläser wuchsen in den Verein und bereits 1964 konnte man sich bei einem Wertungsspielen in Gabsheim auszeichnen. Unter dem „Dreigestirn Frey, Lahr, Schäfer“ entwickelte sich ein lebendiger Verein, der durch viele Aktivitäten auf sich aufmerksam machte. Am 01.05.1969 wurde der neue Weinheimer Pfarrer Johannes Bardong in sein Amt eingeführt, der sich ebenfalls für die Belange des Musikvereins einsetzte.

Die Protokollbücher und Akten weisen ab dieser Zeit eine Vielzahl von Aktivitäten aus. Durchschnittlich 60 Einsätze jährlich, ohne die wöchentlichen Musikstunden. Die Mitwirkung des KMV bei allen kirchlichen Festen und vielen kommunalen Anlässen waren immer wieder eine große Bereicherung für das kulturelle Leben unserer 1200 Jahre alten Weinbaugemeinde. Darüber hinaus wurde der Musikverein aufgrund seines vielfältigen musikalischen Repertoires weit über die Grenzen seiner Heimatgemeinde bekannt.

Hier sind nun ein paar Schlagzeilen der 60er, 70iger und 80iger Jahre aufgeführt:

01.05.1969 – Pfarrer Johannes Bardong wird als neuer Pfarrer von Weinheim eingeführt.

15.08.1969 – Mit frohen Klängen begrüßt der KMV eine französische Jugendgruppe aus Lembeye. Es ist die Geburtsstunde der Partnerschaft.

14.06.1970 – Die KMV-Musiker unternehmen eine Wallfahrt nach Marienthal und spielen anschließend in Raunheim beim Pfarrfest. Der Erlöse des Festes ist für den Bau einer neuen Kirche bestimmt.

23.01. 1972 – Erster ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche zu Weinheim.
Je acht Bläser des katholischen Musikvereins und des evangelischen Posaunenchor spielten gemeinsam zum Lobe des Herrn.

17.03.1972 – Gerhard Braun stiftet die Noten des Liedes „Trompetenecho“. Die Noten sind bis zum heutigen Tag im Einsatz.Trompetenecho

21.06. – 01.07.1974 – Erster großer Frankreichurlaub des Musikvereins in unserer späteren Partnergemeinde Lembeye. Die Gastfreundschaft unserer Partnerfamilien war unübertrefflich. Lembeye, Lourdes, die Pyrenäen, der Golf von Biskaya und Paris waren Stationen einer erlebnisreichen Reise.

12.12.1975 – Nach der Musikstunde wurde die Organisation einer Weihnachtsfeier angeregt. Die Weihnachtsfeier fand mit gutem Erfolg statt und ist noch heute ein fester Bestandteil des Jahresprogrammes.

23.05.1976 – Die KMV-Kapelle spielte für die TSG Weinheim anlässlich des Aufstieges in die Bezirksliga.

03.07.1977 – Anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der Alzeyer Stadtrechte spielte der KMV in der Antoniterstraße zum Platzkonzert auf.

23.04.1978 – Die KMV-Musiker erhalten mit grünen Westen, die zu schwarzen Hosen und weißem Hemd getragen werden, eine neue Vereinskleidung.

29.04.1978 – „Achtung – Aufnahme – Band läuft!“ Die Schallplattenaufnahmen des KMV in der LNK Alzey erforderte ein Höchstmaß an Konzentration.Band Läuft

stehend, v.l.n.r: Rainer Hardy, Ludwig Schäfer, Jürgen Lenz, Reinhold Baatsch, Joachim Konrad, August Lind, Hans Rupp, Rosemarie Heider, Gerhard Braun, Willy Frey, Lothar Bischoff, Uwe Frey, Gerhardt Loos, Wilfried Schray, Ansgar Konrad, Günther Baatsch, Wolfgang Kauff, Hermann Stark, Reinhold Feuerbach, Werner Ferber, Gernot Loos

unten: Michael Baatsch, Martina Feier, Manfred Füll, Peter Wetzstein, Friedrich Schön, Harald Lahr, Gabriele Lahr, Alexander Kraus

Am Tag der Aufnahme fehlten: Hartmut Feier, Klaus Marx, Tobias Lenz

04.07.1982 – Zum 90-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim spielte der KMV zur Tanzmusik im Schulhof auf.

20.09.1982 – 20-jähriges Dirigentenjubiläum von Herrn Schäfer.

16.02.1982 – Machtwechsel beim KMV. Willy Frey tritt aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorsitzender des KMV-Weinheim zurück und der bisherige Schriftführer Harald Lahr übernimmt dieses Amt. Als neuer Schriftführer wird Wilfried Schray gewählt, der diese Aufgabe bis heute wahrnimmt.

16.08. – 25.08.1981 – Anlässlich des 500-jährigen Bestehens der St. Galluskirche war der Musikverein stark gefordert.

29.09.1980 – Mit Empörung wird die Ausladung aller Bläserchöre aus dem Raume Alzey anlässlich des Papstbesuches in Mainz zur Kenntnis genommen. Der Vorstand des KMV formulierte ein Protestschreiben an den Diözesanverband.

04.12.1982  – Der KMV versäumte die kirchliche Trauung von zwei aktiven Bläsern! Grund: Der Bus fuhr mit leerem Tank los und blieb auf der Autobahn stehen.

06.05.1983  – Schallplattenaufnahme der Alzeyer Chöre und Musikvereine in der LNK. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Platte ist für den Bau des Rossmarktbrunnens bestimmt.

10.06. – 13.06.1983 – Der KMV engagierte sich beim 25-jährigen Bestehen des evangelischen Posaunenchores Weinheim.

Zu den Jahren 1985 bis 1990